Mein pädagogisches Konzept als Tagesmutter in Bergisch Gladbach

Jedes Kind ist anders und bringt seine eigene Persönlichkeit und sein eigenes Tempo mit. Mir ist wichtig, jedes Kind aufmerksam wahrzunehmen und ihm die Sicherheit, Zeit und Unterstützung zu geben, die es gerade braucht.

Meine Betreuung folgt klaren pädagogischen Grundsätzen. Weil aber nicht jede Methode immer zu jedem Kind und jeder Situation passt, verbinde ich fachliches Wissen mit meiner Erfahrung und passe meine Begleitung an das einzelne Kind an. Kinder entdecken ihre Welt mitten im Alltag – indem sie beobachten, ausprobieren und eigene Erfahrungen machen. Ich begleite sie dabei und unterstütze sie, wenn sie mich brauchen.

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Was meine pädagogische Begleitung prägt

Meine Betreuung verbindet verschiedene Grundgedanken der frühkindlichen Pädagogik. Ich orientiere mich an verschiedenen fachlichen Ansätzen und verbinde sie mit meiner Erfahrung aus der täglichen Betreuung. Entscheidend ist für mich, was zum einzelnen Kind, seinem Entwicklungsstand und zur jeweiligen Situation passt.

Eine wichtige Orientierung geben mir dabei Grundgedanken der Kinderärztin Emmi Pikler. Besonders wichtig sind für mich das freie Spiel, die eigenständige Bewegungsentwicklung und die beziehungsvolle Pflege. Vieles davon findet sich auch in meinem Betreuungsalltag wieder: Kindern Zeit und Raum zu geben, sie aufmerksam zu beobachten, ihnen etwas zuzutrauen und verlässlich für sie da zu sein.

Pädagogische Ansätze geben mir Orientierung, sind für mich aber kein starres Schema. Kinder sind unterschiedlich und auch ihre Bedürfnisse verändern sich. Deshalb gehört für mich zu einer guten Betreuung auch, das eigene Handeln immer wieder an das Kind und die konkrete Situation anzupassen.

Wie sich diese Grundgedanken in meiner Betreuung bei den kleinen Pusteblümchen wiederfinden und was mir dabei besonders wichtig ist, zeige ich Dir in den folgenden Bereichen.

Gemeinsam geborgen

Eine verlässliche Beziehung gibt Kindern Sicherheit. In der kleinen Gruppe erleben sie Gemeinschaft und lernen, ihre eigenen Bedürfnisse und die anderer wahrzunehmen.

Im eigenen Tempo

Ich beobachte, was ein Kind schon kann, was es interessiert und wobei es Unterstützung braucht. Daran orientiere ich meine Begleitung.

Selbst entdecken

Kinder entdecken vieles, indem sie selbst tätig werden. Ich gebe ihnen Raum zum Ausprobieren und unterstütze sie, wenn sie mich brauchen.

Mit allen Sinnen

Kinder erfahren ihre Umwelt mit dem ganzen Körper und allen Sinnen. Bewegung, Natur und vielfältige Sinneserfahrungen gehören deshalb ganz selbstverständlich zum Alltag bei mir.

Gemeinsam mit den Eltern

Eltern kennen ihr Kind am besten. Ein offener und vertrauensvoller Austausch gehört deshalb für mich selbstverständlich zur Betreuung. So können wir gemeinsam im Blick behalten, was das Kind gerade braucht und was es beschäftigt.

→ Mehr über die Partnerschaft mit den Eltern

Bildung im Alltag

Kinder lernen und entwickeln sich in ganz alltäglichen Situationen. Was damit gemeint ist, welche Rolle der Bildungsauftrag der Kindertagespflege dabei spielt und wie sich die Bildungsgrundsätze des Landes Nordrhein-Westfalen darin wiederfinden, erkläre ich weiter unten.

→ Mehr über Bildung und die Bildungsgrundsätze


Kindertagespflege Die Kleinen Pusteblümchen Bergisch GLadbach

Gemeinsam geborgen

Für kleine Kinder ist eine verlässliche Beziehung die Grundlage dafür, sich wohlzufühlen, neugierig zu sein und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Deshalb ist es mir wichtig, die Signale eines Kindes aufmerksam wahrzunehmen und ihm Nähe, Trost oder Unterstützung zu geben, wenn es sie braucht.

Dabei ist jedes Kind unterschiedlich. Manche Kinder suchen viel Nähe, andere brauchen zwischendurch einen Rückzugsort oder möchten sich eine Zeit lang allein beschäftigen. Wiederkehrende Abläufe und Rituale geben dem Tag einen vertrauten Rahmen und den Kindern Orientierung. Gleichzeitig ist die Umgebung so gestaltet, dass sie Raum für unterschiedliche Bedürfnisse lässt – für gemeinsames Spiel ebenso wie für Rückzug und ruhige Momente.

Die kleine Gruppe bietet dabei etwas Besonderes: Die Kinder haben eine feste Bezugsperson und erleben zugleich Gemeinschaft mit anderen Kindern. Sie spielen und essen zusammen, beobachten einander, suchen Kontakt und geraten auch einmal aneinander. So lernen sie nach und nach, eigene Bedürfnisse auszudrücken, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und ihren Platz in der Gruppe zu finden.

Zusätzliche Informationen: → Wie die Eingewöhnung bei mir abläuft

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Kindertagespflege Die Kleinen Pusteblümchen Bergisch GLadbach

Im eigenen Tempo

Kinder entwickeln sich unterschiedlich und nicht jeder Entwicklungsschritt geschieht bei jedem Kind zur gleichen Zeit. Deshalb beobachte ich aufmerksam, womit sich ein Kind gerade beschäftigt, was es schon kann und wobei es noch Unterstützung braucht. Daran orientiere ich meine Begleitung und die Anregungen, die ich ihm anbiete.

Entwicklung braucht Zeit und lässt sich nicht nach einem festen Zeitplan steuern. Ich möchte ein Kind weder drängen noch unterfordern, sondern ihm Herausforderungen anbieten, die zu seinem Entwicklungsstand und seinen Interessen passen.

Was ein Kind braucht, kann sich außerdem verändern. Etwas, bei dem es heute noch meine Unterstützung sucht, kann es kurze Zeit später schon allein bewältigen – und in einer anderen Situation trotzdem wieder mehr Sicherheit brauchen. Deshalb gehört für mich aufmerksames Beobachten genauso zur Betreuung wie das aktive Begleiten.

Zusätzliche Informationen: → Was ist, wenn mein Kind mehr Zeit für die Eingewöhnung benötigt?

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Selbst entdecken

Kinder lernen besonders viel, wenn sie selbst tätig werden. Sie beobachten, probieren aus, wiederholen, verändern – und finden dabei eigene Wege und Lösungen. Deshalb möchte ich ihnen genügend Raum geben, Dinge selbst zu entdecken und Erfahrungen zu machen, statt ihnen jeden Schritt vorzugeben.

Dazu gehört für mich eine Umgebung, in der Kinder selbst aktiv werden können. Spielmaterialien und Alltagsgegenstände, die sie eigenständig erreichen und auf unterschiedliche Weise nutzen können, laden zum Ausprobieren ein. Dabei muss nicht jedes Spiel ein vorgegebenes Ziel haben: Aus Tüchern, Kissen, Kartons oder anderen einfachen Dingen entstehen oft ganz eigene Spielideen.

Ich greife die Interessen der Kinder auf und biete ihnen neue Anregungen und Herausforderungen an. Ich unterstütze die Kinder, wenn sie mich brauchen, gebe ihnen aber auch die Zeit, selbst weiterzuprobieren. Denn etwas selbst herauszufinden und schließlich zu schaffen, macht nicht nur stolz, sondern ermutigt auch dazu, sich an Neues heranzuwagen.

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Mit allen Sinnen

Kleine Kinder erfahren ihre Umwelt mit dem ganzen Körper und mit allen Sinnen. Sie bewegen sich, fühlen unterschiedliche Materialien, hören Geräusche, riechen und schmecken, beobachten und nehmen ihre Umgebung aus immer neuen Perspektiven wahr. Solche Erfahrungen gehören für mich ganz selbstverständlich zum Alltag.

Bewegung spielt dabei eine besondere Rolle. Kinder brauchen Möglichkeiten zum Krabbeln, Klettern, Balancieren, Laufen und Toben – aber ebenso Zeiten, in denen sie zur Ruhe kommen können. In den Betreuungsräumen, im Garten und unterwegs finden sie deshalb unterschiedliche Gelegenheiten, sich zu bewegen und ihren Körper immer besser kennenzulernen.

Auch das Draußensein gehört für mich selbstverständlich dazu. Erde, Wasser, Blätter und Steine fühlen sich unterschiedlich an, das Wetter verändert sich, Pflanzen wachsen und Tiere lassen sich beobachten. So ergeben sich draußen jeden Tag ganz nebenbei neue Erfahrungen.

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Gemeinsam mit den Eltern

Eltern kennen ihr Kind am besten. Ein offener und vertrauensvoller Austausch gehört deshalb für mich selbstverständlich zur Betreuung. Was ein Kind zu Hause beschäftigt, welche Gewohnheiten es hat oder was sich gerade verändert, kann auch für seinen Tag bei mir wichtig sein.

Genauso möchte ich den Eltern einen guten Einblick geben, wie ihr Kind den Tag bei mir erlebt. Beim Bringen und Abholen ist deshalb Zeit für einen kurzen persönlichen Austausch. Wenn ein Thema mehr Zeit und Ruhe braucht, können wir es in einem persönlichen Gespräch ausführlicher besprechen.

Kindertagespflege ergänzt die Familie um einen weiteren vertrauten Betreuungsort und eine weitere Bezugsperson. Mir ist wichtig, dass wir miteinander im Gespräch bleiben und auch unterschiedliche Beobachtungen oder Fragen offen ansprechen können. So können Eltern und ich gemeinsam im Blick behalten, was ihr Kind gerade braucht und was es beschäftigt.

Zusätzliche Informationen: → Eine weitere Bezugsperson – was bedeutet das für Eltern?

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Bildung geschieht im Alltag

Kleine Kinder erschließen sich ihre Welt vor allem durch das, was sie selbst erleben und erfahren. Sie beobachten, bewegen sich, probieren aus und erleben dabei immer wieder, wie Dinge funktionieren und miteinander zusammenhängen.

Viele dieser Erfahrungen greifen ineinander. Wenn ein Kind draußen Steine sammelt, trägt und sortiert, bewegt es sich, fühlt unterschiedliche Oberflächen und Gewichte, vergleicht Größen und Mengen und spricht vielleicht mit mir oder den anderen Kindern darüber. Was für das Kind einfach zum Spielen und Entdecken gehört, berührt damit ganz unterschiedliche Bereiche seiner Entwicklung.

Kindertagespflege hat neben Betreuung und Erziehung auch die Aufgabe, diese Entwicklung zu unterstützen. Der Gesetzgeber spricht dabei von einem „Bildungsauftrag“. Diese Bildung geschieht bei kleinen Kindern vor allem durch eigene Erfahrungen – im Spiel, in der Bewegung und ganz allgemein im alltäglichen Leben. Kinder bringen dabei unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten mit, die ich aufgreifen und durch passende Anregungen unterstützen kann.

Einen fachlichen Rahmen dafür geben die Bildungsgrundsätze des Landes Nordrhein-Westfalen, an denen sich auch meine Betreuung orientiert. Sie beschreiben zehn Bildungsbereiche. Diese sind nicht wie einzelne Schulfächer zu verstehen, sondern greifen im Alltag ineinander und können in einer einzigen Situation gleichzeitig eine Rolle spielen.

Welche zehn Bildungsbereiche gibt es?

Die Bildungsgrundsätze des Landes Nordrhein-Westfalen beschreiben zehn Bildungsbereiche. Ihre Bezeichnungen klingen teilweise ziemlich formal und sperrig. Dahinter steckt aber zunächst einmal ganz normales Kindererleben: Spielen, sich bewegen, beobachten, sprechen, ausprobieren, anderen begegnen und neugierig auf die eigene Umgebung sein.

Die Bildungsbereiche betrachten dieses alltägliche Erleben lediglich aus unterschiedlichen Blickwinkeln und geben ihm einen fachlichen Rahmen. Was sich in der Theorie nach „mathematischer“ oder „naturwissenschaftlich-technischer Bildung“ anhört, kann für ein kleines Kind einfach bedeuten, Dinge zu stapeln, Wasser umzufüllen oder zu beobachten, was passiert, wenn etwas herunterfällt.

Deshalb möchte ich die zehn Begriffe kurz übersetzen und zeigen, was sich dahinter im Alltag kleiner Kinder verbirgt.

Bewegung

Den eigenen Körper kennenlernen, laufen, klettern, balancieren und unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten erproben.

Körper, Gesundheit und Ernährung

Den eigenen Körper und seine Bedürfnisse wahrnehmen, gemeinsam essen und Lebensmittel mit allen Sinnen kennenlernen.

Sprache und Kommunikation

Miteinander sprechen, zuhören, erzählen, Bücher anschauen, singen und Sprache im täglichen Miteinander erleben.

Soziale und (inter-)kulturelle Bildung

Gemeinschaft erleben, Beziehungen aufbauen, eigene Bedürfnisse ausdrücken und lernen, auch die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen.

Musisch-ästhetische Bildung

Musik, Klänge, Farben und unterschiedliche Materialien erleben und selbst kreativ werden.

Religion und Ethik

Werte im täglichen Miteinander erleben und unterschiedlichen Menschen und Lebensweisen offen und respektvoll begegnen.

Mathematische Bildung

Mengen, Größen, Formen und Reihenfolgen entdecken – etwa beim Sortieren, Stapeln, Verteilen und Vergleichen.

Naturwissenschaftlich-technische Bildung

Beobachten und ausprobieren, wie Dinge funktionieren – zum Beispiel was rollt, fällt, schwimmt oder sich verändert.

Ökologische Bildung

Natur und Umwelt erleben, Pflanzen und Tiere beobachten und einen achtsamen Umgang mit der Umgebung kennenlernen.

Medien

Bücher und Bilder anschauen, Geschichten hören und Musik erleben.

Die Bildungsbereiche sind also keine einzelnen Lernfelder, die nacheinander „abgearbeitet“ werden. Im Alltag greifen sie ganz selbstverständlich ineinander – beim Spielen, Bewegen, Sprechen, Beobachten und gemeinsamen Erleben.

Zusätzliche Informationen: → Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 – KiTa-Portal NRW

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Was bedeutet das für den Betreuungsalltag?

Ein pädagogisches Konzept zeigt, welche Grundgedanken hinter meiner Betreuung stehen. Wie sich diese im täglichen Miteinander konkret zeigen, hängt aber immer auch von den Kindern, ihren Bedürfnissen und der jeweiligen Situation ab.

Wenn Du wissen möchtest, wie die Betreuung bei den kleinen Pusteblümchen ganz praktisch aussieht – von der Eingewöhnung über Essen und Betreuungszeiten bis zu Fragen, die Eltern häufig beschäftigen –, findest Du dazu weitere Informationen auf „Gut zu wissen – für ein gutes Gefühl“.

→ Gut zu wissen – für ein gutes Gefühl

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Kindertagespflege DIE KLEINEN PUSTEBLÜMCHEN
Shirley Fröhlingsdorf
Strassen 76 | 51429 Bergisch Gladbach
Tel: (01520) 2567 555
E-Mail: tagespflege@die-kleinen-pustebluemchen.de

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